19. OSNABRÜCKER SOZIALKONFERENZ
Ungleichheit macht krank! - Gesundheit für alle ist das Ziel -
Am Samstag den 12. November 2011 findet in der Zeit von 10.00 - 14.00 Uhr in der Katholischen Familienbildungsstätte (FABI) die 19. Osnabrücker Sozialkonferenz statt. Bitte jetzt anmelden!! (siehe unten).
Das vollständige Programm(1.0 MB) finden Sie hier.
Arm, na und? Hauptsache gesund! - sagt der Volksmund. Dabei ist der enge Zusammenhang zwischen Gesundheitslage und Einkommen schon lange bekannt. Ein wenig betuchter Rentner lebt z.B. nach Eintritt des Ruhestands noch durchschnittlich 14 Jahre, der betuchte Pensionär kann sich auf fünf weitere, also auf 19 Jahre freuen.
Weniger bekannt ist der Zusammenhang zwischen der Gesundheit und dem Grad der Ungleichheit in einer Gesellschaft. Die britischen Epidemiologen Wilkinson und Pickett zeigen z.B. anhand einer Fülle empirischen Materials, dass – neben dem Reichtum – die Gesundheit und Lebenserwartung in einer Gesellschaft unmittelbar davon abhängen, wie gleichmäßig dieser Reichtum verteilt ist.
Die 19. OSK diskutiert deshalb das Thema Gesundheitsförderung im Kontext von sozialer Gerechtigkeit. Zu Beginn stellen Vertreter/innen der OSK ausgewählte empirische Ergebnisse zum Thema Gleichheit und Gesundheit vor.
Als Hauptreferentin wird Antje Richter-Kornweitz die Wechselwirkung von gesundheitlicher Situation und gesellschaftlicher Positionierung anhand einiger konkreter Beispiele zur Situation von Kindern und Familien verdeutlichen.
Am Nachmittag wollen wir nach konkreten Möglichkeiten der Gesundheitsförderung für Osnabrück suchen. Vorgestellt werden gute Beispiele, die aktive Gesundheitsförderung vor Ort realisieren. Einführend wird ein Projekt des Quartiersmanagement Wollepark aus Delmenhorst präsentiert.
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