41,8°C – die Temperatur wurde im Juni dieses Jahres in Möckern-Drewitz (Sachsen-Anhalt) gemessen und gilt seitdem als neuer Allzeitrekord. Erneut hat dieser Sommer gezeigt, wie drastisch die Folgen des Klimawandels auch bei uns hier in Deutschland sind: Rekordtemperaturen und Hitzewellen gefährden die Gesundheit und fordern viele Todesopfer. Waldbrände zerstören Lebensgrundlagen und machen Menschen wohnungslos. Die niedrigen Pegelstände der Flüsse verteuern Transporte, verlagern sie auf klimaschädlichere Verkehrswege und gefährden tausende Arbeitsplätze in den Häfen und der dazugehörenden Logistik.

Für viele Beschäftigte gehören diese Entwicklungen längst zum Arbeitsalltag. Ob auf Baustellen, in der Landwirtschaft und im Garten- und Landschaftsbau, im Verkehr, in der Logistik und Gastronomie, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, der Industrie oder bei Energie- und Versorgungsunternehmen:

Steigende Temperaturen und Extremwetter erhöhen die gesundheitlichen Risiken und erschweren die Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.

Doch die Klimaveränderung darf dabei nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen!  Vielmehr braucht es verbindliche Schutzmaßnahmen, gute Anpassungsmaßnahmen und Arbeitsbedingungen und vor allem eine starke betriebliche Mitbestimmung.

Wie können wir Standards Guter Arbeit auch unter den Bedingungen des Klimawandels zukünftig sichern? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Betriebs- und Personalräte, Beschäftigte und Gewerkschaften? Wie kann für mehr Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen geworben werden und welche konkreten Optionen gibt es, auf deren Umsetzung im Betrieb hinzuwirken? Wir laden betriebliche Interessenvertretungen, Beschäftigte und Gewerkschafter*innen ein, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, um der Sicht der Arbeitnehmer*innen eine Stimme zu geben und den Auswirkungen des Klimawandels nicht ohnmächtig gegenüberzustehen.

 

WANN: MONTAG, 7. DEZEMBER 2026 | 10:00 - 15:30 UHR

WO: GEWERKSCHAFTSHAUS OSNABRÜCK | AUGUST-BEBEL-PLATZ 1 | HANS-BÖCKLER-RAUM (3. OG)

 

DIE TEILNAHME IST KOSTENFREI.

 

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN:

Die Anerkennung der Förderungswürdigkeit der Veranstaltung für Bundes- und Landesbeamt*innen und Richter*innen nach den entsprechenden Verordnungen über Sonderurlaub ist beantragt. Die Freistellung für Betriebsrät*innen nach § 37 Abs. 7 BetrVG und für Personalrät*innen nach § 54 Abs. 2 BPersVG ist beantragt. Gemäß § 37 Abs. 1 i. V. m. § 40 NPersVG haben Personalratsmitglieder das Recht zur Teilnahme.

 

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DAS PROGRAMM 

BEGINN: 10.00 UHR
Begrüßung
Dr.in Carmen Thamm | Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Osnabrück
Kristin Reimers | Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit

INPUT 1:
Vorstellung der Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2026 zu „Klimawandel und Arbeit“
Robert Sinopoli | Institut DGB-Index Gute Arbeit

INPUT 2:
Hitzeschutz heißt Klimaschutz: Handlungsoptionen in der Mitbestimmung
Ronja Endres | PECO-Institut e.V., Koordination Bereich Klima und Arbeit

INPUT 3: Hitzeschutz am Arbeitsplatz – die europäische Perspektive
Dr. Sebastian Schneider | DGB, Referatsleiter Arbeitsschutzpolitik, Sprecher der Arbeitnehmerbank im Beratenden Ausschuss ACSH der EU-Kommission und Mitglied im EGB-Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz


Gemeinsamer Erfahrungsaustausch und Entwicklung von Handlungsoptionen
Moderierte Kleingruppendiskussion zu verschiedenen Themenaspekten

ENDE: 15.30 UHR

 

Kooperationspartner

Aktivitäten

Pinnwand

  • Osnabrück alternativ

    OSNABRÜCK alternativ - Veranstaltungen, Aktionen, Termine

  • Veranstalterbündnis mit über 20 Osnabrücker Organisationen

    Gemeinsame Veranstaltungsreihe über Armut, Reichtum und Verteilung

  • Wissenschaft unterstützt FRIDAYS FOR FUTURE

  • DGB-Zukunftsdialog gestartet: Was bewegt die Menschen in Deutschland?

  • Braunschweig, Bremen, Hannover-Hildesheim, Göttingen, Oldenburg und Osnabrück

    Wir organisieren den Dialog zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt in Niedersachsen und Bremen

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen

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  • Die Schnittstelle

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