Im Frühjahr 2025 hat der Wissenschaftsrat ein Papier veröffentlicht, in dem er "Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem" diskutiert. Wir nehmen uns dieses Papier zum Anlass, um uns am 5. Februar 2026 über die Kriterien für eine gute Personalstruktur an Hochschulen auszutauschen.
Im Frühjahr 2025 hat der Wissenschaftsrat ein Papier veröffentlicht, in dem er "Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem" (https://www.wissenschaftsrat.de/download/2025/2639-25.pdf?__blob=publicationFile&v=0) diskutiert. Ausgehend von der Problemanalyse unplanbarer Karrierewege - damit einhergehend prekärer Beschäftigung - bei gleichzeitiger Diagnose eines steigenden Fachkräftebedarfs in der Wissenschaft schlägt der Wissenschaftsrat ein "generisches Personalstrukturmodell" vor. Diese Modell mit den Karrierestufen S1 (Promotionsstelle) bis S4 (Professur oder Leitungsposition) ist an den Europäischen Referenzrahmen angelehnt. Das Papier zeigt auf, dass nicht nur die Professur, sondern auch in den Karrierephasen S2 und S3 (jeweils Entwicklungs-, Funktions- oder Projektstelle) unbefristete Beschäftigung vorgesehen ist. Wie genau, sei "einrichtungsspezifisch und [...] disziplinenabhängig zu adaptieren". Zugleich legt der Wissenschaftsrat nahe, dass die einzig sinnvolle Qualifikation die Promotion ist - arbeitet also mit einem engen Qualifikationsbegriff.
Damit ist nun ein neuer Startschuss gegeben, unabhängig von den Entwicklungen in der WissZeitVG-Novelle über Personalstrukturmodelle zu diskutieren. Welche Kriterien soll ein gutes Modell für eine Universität (z.B. Osnabrück erfüllen)?

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